Dr. med. Iris Hauth, Vorsitzende BDKzur Frühjahrstagung der Bundesdirektorenkonferenz mit dem Thema "Gemeinsam sind wir stark ! Zusammenarbeit zwischen Betroffenen, Angehörigen und Professionellen noch in weiter Ferne oder schon gelebte Wirklichkeit?" möchte ich Sie herzlich auch im Namen von Prof. Schulze-Mönking in das St. Rochus-Hospital in Telgte bei Münster einladen.

Nach dem die Herbsttagung schwerpunktmäßig eine Standortbestimmung unseres Faches aus Grundlagenforschung, Pharmakologie und Psychotherapie vornahm, möchten wir auf der Frühjahrstagung die Perspektive der Sozialpsychiatrie aufzeigen.

Sozialpsychiatrische Forderungen fanden in der Psychiatrie-Enquete und den Empfehlungen der Expertenkommission ihren Niederschlag und wurden in deren Folge in Versorgungsstrukturen wie Abteilungen an somatischen Häusern, Tageskliniken, Institutsambulanzen, Betreutes Wohnen und Arbeitsmöglichkeiten weitgehend umgesetzt.

Die Zusammenarbeit zwischen Betroffenen, Angehörigen und Professionellen im Sinne des Trialogs ist verbunden mit dem höheren Maß an Selbstbestimmung und Empowerment. Psychoedukation, trialogische Psychoseseminare, Behandlungsvereinbarungen, Selbsthilfe sind vieler Orts zum Alltag geworden.

Selbstbestimmungsrecht, echte Partnerschaft und Akzeptanz bedürfen der kontinuierlichen Reflexion und Weiterentwicklung.
Wir möchten auf der Frühjahrstagung den Trialog in den Mittelpunkt stellen - Vorträge und Diskussionen zwischen Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen und Professionellen. Dabei werden trialogisch Projekte vorgestellt, die uns Anregung zu weiteren Entwicklungen geben können.

Im "Verbandsteil" - der Mitglieder-Vollversammlung unserer Tagung - werden wir wie immer über aktuelle Themen (Stand der anstehenden Weiterentwicklung des Entgeltsystems Psychiatrie, Psychiatrische Institutsambulanz, usw.) informieren.

Außerdem steht nach 2 Jahren die Wahl des neuen Vorstandes auf der Tagesordnung. Wenn Sie Anregungen und Vorschläge dazu haben, möchte ich Sie bitten, mir diese in den nächsten Wochen zukommen zu lassen.

Gründungsversammlung:
Last but not least müssen wir uns noch mal mit dem Thema Bundesdirektorenkonferenz als Verein beschäftigen. Das zuständige Amtsgericht hat aufgrund der gesetzlichen Vorgaben die bisherigen Bemühungen um eine Vereinsgründung nicht akzeptiert, so dass wir unter Berücksichtigung aller rechtlicher Vorgaben der Bundesdirektorenkonferenz (BDK) - Verband der leitenden Ärztinnen und Ärzte der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie nochmals offiziell gründen müssen. Dazu erhalten Sie vorbereitend die angepasste Fassung der Satzung als Anlage dieser Einladung.

Prof. Schulze-Mönking hat bereits ein interessantes Rahmenprogramm in Münster zusammenge-stellt, auf dem es, wie traditionell gewohnt, Zeit für Begegnungen und Gespräche geben wird.

Wir hoffen auf Ihr zahlreiches Kommen und freuen uns auf das frühlingshafte Münster.

Mit vielen Grüßen

Ihre

Dr. med. I. Hauth
Vorsitzende der BDK

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