Aktuelles

Vergangene Woche haben wir über eine Stellungnahme der Bundespsychotherapeutenkammer zum Entgeltsystem und zur Petition von Pandora e.V. informiert.
Zusammen mit einer Reihe relevanter Fachgesellschaften und -verbände haben wir einen offen Brief an die BPtK verfasst, der hoffentlich einiges richtig stellen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Thomas Pollmächer
BDK Vorsitzender

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Seit langem setzt sich die Bundesdirektorenkonferenz zusammen mit anderen Fachgesellschaften und Verbänden dafür ein, dass das derzeit in Erprobung befindliche Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser vor seiner endgültigen Einführung grundlegend verbessert und überarbeitet wird, weil sowohl der ordnungspolitische Rahmen als auch der aktuelle PEPP Entgeltkatalog schwer Kranke benachteiligen, sinnlose Drehtüreffekte erzeugen und die regionale Pflichtversorgung gefährden werden.

Im Koalitionsvertrag ist eine grundlegende Überarbeitung des Systems vereinbart, allerdings in schwer greifbaren Formulierungen.

Liebe Mitglieder und Besucher,

seit Anfang Dezember sehen Sie den Internetauftritt der Bundesdirektorenkonferenz in einem etwas neuen Kleid. Es mussten einige technische Veränderungen vorgenommen werden, die wir auch zu einer - wie ich finde - gelungenen optischen Anpassung genutzt haben. Vielen Dank dafür unserem Webmaster Jochen Lenz.
Für diejenigen unter Ihnen, die unser Angebot häufig nutzen, oder gar auf unserer Hompage leben - verzeihen Sie den Scherz - können wir stolz vermelden, dass der Internetauftritt der BDK nun auch smartphone-fähig ist.

Schon jetzt möchte ich Ihnen eine geruhsame Weihnachtszeit wünschen, sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014.

Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. Thomas Pollmächer

Vorsitzender der Bundesdirektorenkonferenz

Initiative der Verbände zum neuen Entgeltsystem

Die unterzeichnenden Verbände sind in ernster Sorge, dass die Qualität des Versorgungssystems für Menschen mit psychischen Erkrankungen durch den im PsychEntG gesetzten ordnungspolitischen Rahmen und den vom Bundesministerium für Gesundheit per Ersatzvornahme in Kraft gesetzte PEPP-Entgeltkatalog stark gefährdet ist.

Die Verbände begrüßen und unterstützen das Bemühen des Gesetzgebers die Grundlagen der Abrechnung von psychiatrischer, kinder-und jugendpsychiatrischer und psychosomatischer Behandlung zu modernisieren. Der mittels Ersatzvornahme durch den Bundesminister für Gesundheit in Kraft gesetzte PEPP-Katalog zeigt leider jedoch so ausgeprägte systematische Mängel, dass mit einer Reifung durch Anwendung und schrittweise Anpassung im Sinne eines lernenden Systems nicht gerechnet werden kann. Hingegen bedarf es fundamentaler Anpassungen der Kalkulationssystematik.

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