Aktuelles

(hergestellt vom Landesverband der Psychiatrieerfahrenen Berlin-Brandenburg mit Unterstützung der Aktion Mensch www.Patverfue.de)

Sehr geehrter Herr v. Butlar, sehr geehrter Herr Georgi,

die Bundesdirektorenkonferenz ist der Verband leitender Ärztinnen und Ärzte der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie und vertritt rund 30.000 Psychiatrische Betten in Deutschland.

Viele der Klinikträger arbeiten seit Jahren in vielfältiger Weise mit der Aktion Mensch zusammen und schätzen das Engagement der Aktion Mensch zur Verbesserung der Lebenssituation behinderter Menschen. Umso größer war unsere Verwunderung und Irritation, das logo der Aktion Mensch unter dem oben genannten Werbespot zu finden, der zurzeit in Kinos in Berlin gezeigt wird und bundesweit via Internet verbreitet wird.

Mit dem §17d des KHG hat der Gesetzgeber die Entwicklung eines leistungsorientierten Entgeltsystems für die stationäre Psychiatrie und Psychosomatik eingeleitet, die sich an den Bedürfnissen von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen orientieren soll, sowie es der §27 (1) des SGV vorgibt.

Das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) stellt mit dem vorliegenden Bericht für das Jahr 2011erstmalig die Ergebnisse des PSYCHiatrie Barometers vor, einem neuen Informations- und Analysetool für die psychiatrische Versorgung in Deutschland. Beim PSYCHiatrie Barometer handelt es sich um eine jährliche Repräsentativbefragung psychiatrischer und psychosomatischer Einrichtungen zu aktuellen Fragestellungen in diesem Versorgungsbereich. Das bewährte Konzept des DKI-Krankenhaus Barometers (DKI, 2000ff.) für den somatischen Bereich wird damit auf die Psychiatrie übertragen.

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Stellungnahme der Bundesdirektorenkonferenz zum Referentenentwurf des Gesetzes zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen vom 7. November 2011

Die Bundesdirektorenkonferenz (BDK) begrüßt und unterstützt die Entwicklung eines einheitlichen, leistungsorientierten Entgeltsystems für die stationäre psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung.1

Deshalb hat die BDK die Selbstverwaltungspartner und das InEK bei den bisherigen Entwicklungsschritten beratend unterstützt und ihre Mitglieder aufgefordert, am Prätest und an der Kalkulation der Entgelte aktiv teilzunehmen. Bekanntermaßen sind die Ergebnisse dieser gemeinsamen Bemühungen bisher allerdings insofern sehr unbefriedigend, als die dem InEK vorliegenden Datensätze nur zu einem Bruchteil verwendbar sind und die hieraus ableitbaren Erkenntnisse noch nicht erkennen lassen, wenn welche aufwandshomogenen differenzierten Entgelte sinnvoll sind.

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